Agrarrohstoffe vor dem nächsten Preisschub? Hitze, Ernteausfälle und El Niño erhöhen das Inflationsrisiko

Während sich die Aufmerksamkeit der Anleger derzeit vor allem auf Gold, Aktienmärkte und die Zinsentwicklung richtet, könnte sich im Hintergrund ein anderes Thema zu einem erheblichen Problem entwickeln: Agrarrohstoffe.

Denn die weltweite Landwirtschaft steht 2026 gleich von mehreren Seiten unter Druck.

Extreme Hitze und Dürre haben bereits zu erheblichen Ernteausfällen geführt. Gleichzeitig baut sich im Pazifik ein außergewöhnlich starkes El-Niño-Ereignis auf.

Und genau diese Kombination könnte in den kommenden Monaten für deutlich mehr Volatilität bei Weizen, Mais, Kaffee, Kakao, Reis und anderen Agrarrohstoffen sorgen.

Das wiederum betrifft nicht nur die Rohstoffmärkte. Bereits seit Frühjahr weist BayernGold darauf hin, dass es zu erheblichen Preissteigerungen dieser Rohstoffe kommen kann. Auch hier haben wir recht behalten. Unser Favorit Kakao konnte deutlich zulegen. Aber auch Weizen, Kaffee und Zucker können sich sehen lassen.

Dieser Anstieg könnte auch direkt im Supermarkt ankommen.

Die Hitze hinterlässt bereits deutliche Spuren

Europa erlebt in diesem Sommer eine außergewöhnliche Kombination aus Hitze und Trockenheit.

Die Folgen sind für die Landwirtschaft inzwischen sichtbar.

Frankreich beispielsweise steht vor einer erheblich schwächeren Maisernte. Reuters berichtete bereits Mitte August, dass die französische Maisproduktion aufgrund der anhaltenden Hitze und Dürre möglicherweise um die Hälfte zurückgehen könnte. Auch die EU-Gesamtproduktion könnte dadurch auf den niedrigsten Stand seit Jahrzehnten fallen.

Auch andere Regionen Europas sind betroffen.

Nach Angaben des EU-Forschungszentrums JRC haben die Hitzewellen dieses Sommers sowohl Sommer- als auch Winterkulturen belastet.

In Frankreich, Italien und Spanien zeigen sich die Auswirkungen besonders deutlich. Die französische Getreideproduktion wurde bereits erheblich nach unten korrigiert, während in Italien insbesondere Mais, Reis und Soja unter der Trockenheit leiden.

Das Problem ist dabei nicht nur die einzelne schlechte Ernte.

Wenn mehrere wichtige Anbauregionen gleichzeitig weniger produzieren, kann sich das Angebot am Weltmarkt spürbar verknappen.

Und dann kommt El Niño

Noch interessanter – und möglicherweise gefährlicher – wird die Situation durch die Entwicklung im Pazifik.

Das Wetterphänomen El Niño hat sich 2026 deutlich verstärkt.

Die US-Wetterbehörde NOAA sieht inzwischen eine Wahrscheinlichkeit von mehr als 90 Prozent für ein sehr starkes El Niño-Ereignis im Herbst und Winter 2026/27.

Das ist keine normale Wetteranomalie.

El Niño verändert großräumig die Niederschlags- und Temperaturverteilung auf der ganzen Welt. Einige Regionen bekommen mehr Regen, andere deutlich weniger. Genau das macht die Situation für die Landwirtschaft so schwierig.

Besonders problematisch ist, dass unterschiedliche Agrarrohstoffe von unterschiedlichen Wetterbedingungen abhängig sind.

Kaffee, Kakao, Palmöl, Reis, Mais und andere Produkte haben jeweils ihre eigenen wichtigen Anbauregionen.

Wenn El Niño dort zur falschen Zeit für Trockenheit oder extreme Niederschläge sorgt, kann die Produktion erheblich zurückgehen.

Der entscheidende Punkt: Das Risiko kommt zur Unzeit

An den Märkten wird El Niño teilweise noch als Zukunftsthema betrachtet.

Doch genau das könnte ein Fehler sein.

Denn die heutigen Wetterprobleme wirken bereits auf die Ernten.

El Niño könnte anschließend eine zweite Welle von Angebotsschocks auslösen.

Damit entsteht ein Szenario, das für die Agrarmärkte besonders unangenehm wäre:

Ernteausfälle heute + Wetterrisiken morgen = deutlich geringere Sicherheitsmargen bei den globalen Lebensmittelvorräten.

Und wenn die Lagerbestände ohnehin nicht besonders komfortabel sind, müssen Preise nicht einmal explodieren, damit die Auswirkungen spürbar werden.

Schon relativ moderate Preissteigerungen bei wichtigen Rohstoffen können sich über die gesamte Lieferkette fortpflanzen.

Vom Acker bis zum Supermarkt

Viele Verbraucher unterschätzen, wie stark Lebensmittelpreise von Rohstoffpreisen abhängig sind.

Ein steigender Weizenpreis betrifft beispielsweise nicht nur den Preis von Getreide.

Er wirkt sich auf Mehl, Brot, Backwaren, Nudeln und zahlreiche verarbeitete Lebensmittel aus.

Ein steigender Maispreis kann über Futtermittel wiederum die Kosten für Fleisch, Milch und Eier beeinflussen.

Bei Kaffee oder Kakao ist der Zusammenhang noch unmittelbarer.

Und zusätzlich kommen Energie, Transport, Verpackung, Löhne und Verarbeitung hinzu.

Der Rohstoff ist also nur ein Bestandteil des Endpreises – aber wenn der Rohstoffpreis deutlich steigt, erhöht sich der Kostendruck entlang der gesamten Lieferkette.

Genau deshalb beobachten Ökonomen die Entwicklung der Agrarrohstoffe zunehmend unter dem Stichwort „Food Inflation“.

Das Inflationsproblem könnte zurückkommen

Das ist aus makroökonomischer Sicht besonders interessant.

In den vergangenen Jahren haben die Notenbanken enorme Anstrengungen unternommen, um die Inflation zurückzuführen.

Doch die Inflation muss nicht ausschließlich von Löhnen oder Energiepreisen kommen.

Ein neuer Angebotsschock bei Lebensmitteln kann ebenfalls zu einem Inflationsschub führen.

Und genau das ist das Risiko.

Wenn Weizen, Mais, Kaffee, Kakao oder andere Agrarrohstoffe steigen, können Lebensmittelhersteller ihre höheren Kosten irgendwann an die Verbraucher weitergeben.

Dabei muss die Inflation nicht sofort dramatisch steigen.

Oft geschieht die Weitergabe mit Verzögerung.

Zunächst steigen die Preise an den Rohstoffbörsen.

Dann steigen die Kosten der Produzenten.

Anschließend werden Verträge angepasst, Lagerbestände abgebaut und neue Waren zu höheren Preisen eingekauft.

Erst danach kommt die Bewegung vollständig beim Verbraucher an.

Das bedeutet: Ein steigender Agrarrohstoffpreis heute kann sich erst Monate später deutlich im Supermarkt bemerkbar machen.

El Niño könnte den Effekt verstärken

Genau hier liegt das eigentliche Risiko.

NOAA erwartet nicht nur ein El Niño-Ereignis, sondern sieht inzwischen eine hohe Wahrscheinlichkeit für ein sehr starkes Ereignis. Für Oktober bis Dezember 2026 wird sogar eine erhebliche Wahrscheinlichkeit für ein historisch starkes Ereignis ausgewiesen.

Historisch betrachtet können starke El-Niño-Ereignisse erhebliche wirtschaftliche Schäden verursachen.

Reuters berichtet, dass besonders starke Ereignisse in der Vergangenheit mit massiven Schäden für die Weltwirtschaft verbunden waren und dass die diesjährige Entwicklung unter anderem Risiken für Kaffee, Kakao, Mais und andere Agrarprodukte erhöht.

Auch Kolumbien liefert bereits ein konkretes Beispiel: Die dortige Kaffeeproduktion könnte 2026 unter anderem aufgrund der Wetterentwicklung und des aufkommenden El Niño um rund 8 Prozent zurückgehen.

Das zeigt, dass El Niño nicht nur ein abstraktes Klimathema ist.

Es kann direkt die Produktion eines der wichtigsten weltweit gehandelten Agrarrohstoffe beeinflussen.

Aber: Nicht jeder Rohstoff wird automatisch steigen

Natürlich wäre es falsch, daraus zu schließen, dass jetzt sämtliche Agrarrohstoffe zwangsläufig explodieren.

Agrarmärkte sind komplex.

Ein Ernteausfall in einer Region kann teilweise durch höhere Produktion in einer anderen Region ausgeglichen werden. Außerdem reagieren Landwirte auf hohe Preise mit größeren Anbauflächen und höheren Investitionen.

Auch die Lagerbestände spielen eine entscheidende Rolle.

Und bei El Niño sind die Auswirkungen von Rohstoff zu Rohstoff unterschiedlich.

Deshalb sollte man nicht einfach nach dem Motto handeln:

„El Niño kommt – also alles kaufen.“

Das wäre zu simpel.

Trotzdem verändert die aktuelle Situation das Chancen-Risiko-Verhältnis.

Denn die Wahrscheinlichkeit größerer wetterbedingter Angebotsschocks nimmt zu.

Interessant für Anleger

Für Anleger entsteht dadurch eine interessante Konstellation.

Agrarrohstoffe könnten von mehreren Faktoren gleichzeitig unterstützt werden:

Erstens: Extreme Hitze und Dürre reduzieren bereits in diesem Jahr teilweise die Ernteerträge.

Zweitens: El Niño erhöht das Risiko weiterer Produktionsausfälle in wichtigen Anbauregionen.

Drittens: Die Nachfrage nach Lebensmitteln bleibt relativ unelastisch. Menschen müssen essen – unabhängig davon, ob Weizen oder Mais 10 Prozent mehr oder weniger kostet.

Viertens: Klimatische Extremereignisse können immer schwerer vorhersehbar werden.

Das macht Agrarrohstoffe zu einem interessanten Bestandteil eines diversifizierten Rohstoffportfolios.

Und es gibt noch einen weiteren Punkt:

Die Agrarmärkte könnten die Risiken teilweise noch nicht vollständig eingepreist haben.

Denn Wetterereignisse sind schwer vorherzusagen. Die Preise reagieren häufig erst dann sehr stark, wenn klar wird, dass tatsächlich Erntemengen fehlen.

Die größere Investmentthese

Für uns ist das Thema Agrarrohstoffe deshalb Teil einer größeren Entwicklung.

Bei Gold sehen wir die Risiken steigender Staatsverschuldung und möglicher Währungsentwertung.

Bei Öl und Energie geht es um geopolitische Risiken und Angebotsknappheit.

Und bei Agrarrohstoffen geht es um die physische Verfügbarkeit von Lebensmitteln.

Das sind unterschiedliche Märkte – aber sie können sich gegenseitig verstärken.

Wenn gleichzeitig Energie, Lebensmittel und Rohstoffe steigen, wird es für Notenbanken schwieriger, die Inflation zu kontrollieren.

Und genau deshalb könnte die Entwicklung der Agrarrohstoffe in den kommenden Monaten für Anleger deutlich wichtiger werden, als es derzeit den Anschein hat.

Fazit: Der nächste Inflationsschub könnte vom Acker kommen

Die aktuelle Entwicklung in der Landwirtschaft sollte man nicht unterschätzen.

Extreme Hitze und Dürre haben bereits erhebliche Schäden verursacht. In Europa wurden Ernteprognosen teilweise drastisch reduziert.

Gleichzeitig baut sich im Pazifik ein außergewöhnlich starkes El Niño auf. NOAA sieht inzwischen eine Wahrscheinlichkeit von über 90 Prozent für ein sehr starkes Ereignis im Herbst und Winter 2026/27.

Damit entsteht ein Risiko, das über die Rohstoffmärkte hinausgeht.

Sollten die Ernten tatsächlich weiter zurückgehen, dürften die Preise für bestimmte Agrarrohstoffe steigen.

Und wenn diese höheren Rohstoffpreise mit Verzögerung an die Verbraucher weitergegeben werden, könnte die Inflation in den Supermärkten erneut anziehen.

Das bedeutet nicht, dass eine neue Inflationswelle zwangsläufig kommt.

Aber die Risiken nehmen zu.

Öl explodiert nach oben – Prognose ging auf

Die vergangenen Wochen haben erneut gezeigt, wie wichtig es ist, sich nicht von kurzfristigen Schlagzeilen leiten zu lassen, sondern auf saubere Marktanalysen zu setzen. Bereits vor dem jüngsten Anstieg im Ölmarkt hatten wir auf die zunehmenden Anzeichen einer bevorstehenden Trendwende hingewiesen.

Besonders erfreulich: Den Wendepunkt haben wir nahezu auf den Tag genau getroffen. Während viele Marktteilnehmer noch von weiter fallenden Kursen ausgingen, haben wir in unserem Discord-Channel bereits frühzeitig auf die Long-Chance aufmerksam gemacht und den Trade öffentlich geteilt.

Der anschließende Kursverlauf bestätigte unsere Analyse eindrucksvoll. Aus dem ursprünglichen Setup entwickelte sich ein außergewöhnlich starker Trade, der aktuell ein Chance-Risiko-Verhältnis von rund 1:20 erreicht hat. Weitere Trades wurden eröffnet mit weiteren 1:10.

Grundsätzlich gibt es zwei Tradingstile an der Börse – schnelles Hin und Her oder große Wenden identifizieren und diesen Trend dann reiten. Bei BayernGold seht das Zweite im Mittelpunkt!

Öl-Trade mit veröffentlichtem Einstieg und aktuellem Gewinnverlauf

Dieser Trade zeigt einmal mehr, wie wertvoll die Kombination aus technischer Analyse, Sentiment und institutionellen Daten sein kann. Solche Bewegungen lassen sich zwar nicht jeden Tag finden, aber genau dafür beobachten wir die Märkte kontinuierlich.

EUR/USD: Spannung steigt vor dem nächsten großen Impuls

Neben dem Ölmarkt richtet sich unser Blick aktuell verstärkt auf den EUR/USD. Das Währungspaar befindet sich derzeit in einer Phase der Konsolidierung und handelt seit einiger Zeit innerhalb einer klar definierten Handelsspanne.

Der Markt wirkt momentan wie in einem Tunnel gefangen. Solche Phasen enden jedoch häufig mit einer dynamischen Bewegung, sobald eine Seite die Kontrolle übernimmt. Die entscheidende Frage lautet daher nicht mehr, ob ein Ausbruch kommt, sondern in welche Richtung.

Aktuell favorisieren wir eher die Long-Seite. Ein wichtiger Grund hierfür sind die aktuellen Commitment-of-Traders-Daten (CoT). Die Positionierung der großen Marktteilnehmer spricht derzeit eher für einen stärkeren Euro beziehungsweise einen schwächeren US-Dollar.

Zusätzlich sehen wir ein interessantes Bild bei weiteren wichtigen Währungen. Mehrere große Dollar-Gegenwährungen liefern ebenfalls positive CoT-Signale, was die Wahrscheinlichkeit erhöht, dass der US-Dollar in den kommenden Wochen unter Druck geraten könnte.

Natürlich bleibt abzuwarten, wann der Ausbruch tatsächlich erfolgt. Solange sich EUR/USD innerhalb der aktuellen Range bewegt, ist Geduld gefragt. Sobald die Begrenzungen jedoch verlassen werden, dürfte eine deutlich größere Bewegung folgen.

Chart: EUR/USD mit aktueller Konsolidierungszone

Goldminen vor möglichem Befreiungsschlag

Ein weiterer Markt, den wir aktuell sehr genau beobachten, sind die Goldminen. Besonders interessant erscheint derzeit der GDX, der als wichtiger Vertreter des Minensektors gilt.

Technisch betrachtet bildet der Markt seit längerer Zeit eine große Dreiecksformation aus. Die Kursschwankungen werden dabei immer kleiner, während sich der Kurs zunehmend in die Spitze der Formation hineinarbeitet. Solche Strukturen enden häufig mit einer kräftigen Trendbewegung.

Aus unserer Sicht sprechen aktuell mehrere Faktoren für eine Auflösung nach oben. Auch die saisonalen Muster bieten Rückenwind für steigende Kurse im Minensektor.

Sollte der Ausbruch gelingen, könnte dies den Startschuss für die nächste größere Aufwärtsbewegung bei Goldminen darstellen. Entsprechend aufmerksam verfolgen wir die Entwicklung in den kommenden Wochen.

Chart: GDX-Dreiecksformation und potenzieller Ausbruch

Lediglich die CoT-Daten bei Gold uns Silber können einen nahenden Boden noch nicht bestätigen. Auch wenn sich die aktuellen Daten etwas verbessert haben genügt es noch nicht zur großen Freude.

Fazit

Während der Ölmarkt unsere frühzeitige Long-Einschätzung bereits eindrucksvoll bestätigt hat, stehen mit EUR/USD und den Goldminen möglicherweise die nächsten spannenden Chancen vor der Tür.

EUR/USD befindet sich in einer entscheidenden Konsolidierungsphase, bei der die CoT-Daten aktuell eher die Long-Seite unterstützen. Gleichzeitig verdichten sich beim GDX die Anzeichen für einen bevorstehenden Ausbruch aus einer mehrmonatigen Dreiecksformation.

Die kommenden Wochen dürften daher für Trader und Investoren besonders interessant werden. Wie immer werden wir wichtige Entwicklungen frühzeitig in unserem Discord-Channel teilen und unsere Community über neue Chancen auf dem Laufenden halten.

Adidas-Aktie zur Fußball-WM: Ein saisonales Muster mit Potenzial

Die Fußball-Weltmeisterschaft gehört zu den größten Sportereignissen der Welt. Millionen Fans verfolgen die Spiele, Sponsoren investieren Milliarden in Marketingkampagnen und Sportartikelhersteller profitieren von der erhöhten Aufmerksamkeit. Besonders interessant für Anleger: Die Adidas-Aktie zeigt rund um die Weltmeisterschaft ein wiederkehrendes saisonales Muster.

Historische Stärke vor der WM

Bereits vergangenen Monat gab es einen spannenden Beitrag zur saisonalen Thematik, rund um die WM, bei Adidas. Heute ein Update:


Ein Blick auf die vergangenen Weltmeisterschaften zeigt, dass die Adidas-Aktie häufig bereits Wochen vor dem Turnierbeginn Stärke entwickelt. Historische Untersuchungen legen nahe, dass ein Einstieg etwa 34 Tage vor dem Start der Weltmeisterschaft in vielen Fällen attraktive Renditen ermöglichen konnte.

Der Hintergrund liegt auf der Hand: Bereits vor dem ersten Anpfiff laufen Marketingkampagnen auf Hochtouren. Neue Trikots werden vorgestellt, Nationalmannschaften präsentieren ihre Ausrüster und die mediale Aufmerksamkeit für den Fußball steigt deutlich an. Als einer der weltweit führenden Sportartikelhersteller profitiert Adidas regelmäßig von diesem Umfeld.

Das zweite Zeitfenster nach Turnierbeginn

Besonders spannend ist jedoch ein weiteres saisonales Muster, das häufig übersehen wird.

Nach dem Start der Weltmeisterschaft kommt es oftmals zunächst zu Gewinnmitnahmen. Anschließend zeigt die Adidas-Aktie jedoch in vielen historischen Fällen eine erneute Aufwärtsbewegung. Statistisch betrachtet trat diese zweite Stärkephase häufig etwa 22 Tage nach Beginn der Weltmeisterschaft auf.

Für Trader eröffnet sich dadurch ein zweites interessantes Zeitfenster. Während viele Marktteilnehmer ihren Fokus ausschließlich auf die Phase vor dem Turnier legen, kann sich auch ein Blick auf die Entwicklung während der laufenden Weltmeisterschaft lohnen.

Warum könnte dieses Muster funktionieren?

Mehrere Faktoren könnten zu dieser saisonalen Entwicklung beitragen:

  • Steigende Markenpräsenz während des Turniers
  • Höhere Verkaufszahlen von Trikots und Fanartikeln
  • Positive Unternehmenswahrnehmung durch erfolgreiche Nationalteams
  • Erhöhte Aufmerksamkeit institutioneller Investoren für den Sportartikelsektor

Natürlich garantiert die Vergangenheit keine zukünftigen Gewinne. Dennoch zeigen saisonale Muster häufig das Verhalten großer Marktteilnehmer und können deshalb wertvolle Hinweise für die eigene Handelsstrategie liefern.

Fazit

Die Adidas-Aktie weist rund um Fußball-Weltmeisterschaften ein interessantes saisonales Verhalten auf. Historisch betrachtet bot sich häufig eine Long-Chance etwa 34 Tage vor dem WM-Start. Darüber hinaus zeigte sich oft eine zweite Stärkephase rund 22 Tage nach Beginn des Turniers.

Für saisonal orientierte Anleger und Trader kann es sich daher lohnen, die Adidas-Aktie im Umfeld zukünftiger Weltmeisterschaften besonders aufmerksam zu beobachten. Wie immer gilt: Saisonale Muster sollten nicht isoliert betrachtet werden, sondern idealerweise mit technischer Analyse und einem soliden Risikomanagement kombiniert werden.

Adidas-Seasonals: Wie die Fußball-WM und das Frühjahr saisonale Chancen bieten

Die Fußball-Weltmeisterschaft gehört für Adidas traditionell zu den wichtigsten Events überhaupt. Als einer der größten Sportartikelhersteller der Welt profitiert das Unternehmen massiv von:

  • Trikotverkäufen
  • Sponsoring
  • globaler Markenpräsenz
  • erhöhtem Medieninteresse

Doch besonders spannend ist das historische Verhalten der Aktie nach dem Beginn einer WM.

Die Auswertung vergangener Weltmeisterschaften zeigt ein überraschend konsistentes Muster:
Rund 137 Tage und 93 Tage vor, sowie 22 Tage nach Beginn der Fußball-WM bildete die Adidas-Aktie in der Vergangenheit häufig markante Tiefpunkte aus.

Diese zeitlichen Cluster könnten darauf hindeuten, dass die Euphorie rund um das Turnier regelmäßig Gewinnphantasien beflügelt. Gleichzeitig entstehen dadurch potenziell attraktive Einstiegsgelegenheiten für mittel- bis langfristige Anleger.


Warum könnte dieses Muster entstehen?

Ein möglicher Erklärungsansatz liegt im typischen „Buy the Rumor, Sell the News“-Effekt.

Bereits Monate vor einer Weltmeisterschaft steigen häufig die Erwartungen an:

  • höhere Umsätze
  • steigende Margen
  • starke Marketingeffekte

Viele Marktteilnehmer positionieren sich deshalb frühzeitig. Sobald das Event läuft oder beendet ist, werden Gewinne realisiert. Dadurch entstehen wiederkehrende Druckphasen im Kurs.

Zusätzlich reagieren Konsumwerte wie Adidas besonders sensibel auf:

  • globale Konjunkturängste
  • Konsumdaten
  • Wechselkursentwicklungen
  • Lieferkettenprobleme

Diese Faktoren können die saisonalen Bewegungen zusätzlich verstärken.


Die zweite Seasonal: Stärke von Mitte März bis Anfang Mai

Neben dem WM-Muster zeigt Adidas auch im normalen Börsenjahr eine interessante saisonale Tendenz.

Historisch betrachtet entwickelt sich die Aktie häufig positiv im Zeitraum von Mitte März bis Anfang Mai. Dieses Zeitfenster zählt zu den auffälligsten wiederkehrenden Stärkephasen der vergangenen Jahre.

Für saisonale Trader kann dieser Abschnitt besonders interessant sein, da hier oftmals:

  • Momentum entsteht
  • institutionelle Käufe einsetzen
  • positive Konsumhoffnungen eingepreist werden

Gerade nach schwächeren Wintermonaten kommt es nicht selten zu einer dynamischen Frühjahrsbewegung.


Was macht diese Frühjahrsphase so interessant?

Mehrere Faktoren könnten hinter diesem saisonalen Muster stehen:

1. Neue Kollektionen und Frühjahrsgeschäft

Im Frühjahr beginnt traditionell eine wichtige Verkaufsphase für Sport- und Freizeitbekleidung. Neue Kollektionen sorgen häufig für steigende Aufmerksamkeit und positive Erwartungen.

2. Optimismus vor dem Sommergeschäft

Investoren blicken in dieser Zeit verstärkt auf das zweite und dritte Quartal – historisch oft starke Perioden für Konsum- und Lifestyle-Unternehmen.

3. Allgemein starke Börsenphase

Auch der Gesamtmarkt zeigt zwischen März und Mai historisch häufig freundliche Tendenzen, was zyklische Konsumwerte zusätzlich unterstützen kann.


So können Trader die Adidas-Seasonals nutzen

Seasonals eignen sich vor allem dazu, Wahrscheinlichkeiten besser einzuordnen und interessante Zeitfenster zu identifizieren. Besonders sinnvoll kann dabei die Kombination aus:

  • saisonalen Mustern
  • Charttechnik
  • Volumenanalyse
  • Makrotrends

sein.

Wer beispielsweise rund um die WM auf mögliche Tiefpunkte achtet und diese mit technischer Unterstützung kombiniert, könnte attraktive Chancen entdecken.

Auch die Frühjahrs-Seasonal zwischen März und Mai kann ein hilfreicher Filter sein, um Long-Setups gezielter auszuwählen.


Fazit

Die Aktie von Adidas zeigt bemerkenswerte saisonale Besonderheiten, die sowohl für Trader als auch für langfristig orientierte Anleger interessant sein können.

Besonders spannend sind dabei:

  • mögliche Tiefpunkte 93 und 137 Tage vor und 22 Tage nach Beginn einer Fußball-WM
  • die historische Stärkephase von Mitte März bis Anfang Mai

Natürlich gilt auch hier: Vergangene Kursentwicklungen sind keine Garantie für zukünftige Ergebnisse. Dennoch können Seasonals helfen, Marktbewegungen strukturierter zu analysieren und potenzielle Chancen frühzeitig zu erkennen.

Wer saisonale Muster mit weiteren Analyseformen kombiniert, erhält oft einen wertvollen zusätzlichen Blickwinkel auf den Markt.

ActivTrades – Mein Top-Broker für den CFD-Handel

Wenn du auf der Suche nach einem zuverlässigen und professionellen Broker für den CFD-Handel bist, solltest du dir ActivTrades unbedingt näher anschauen. Ich selbst handle seit geraumer Zeit bei diesem Anbieter und bin von den Konditionen, dem Service und der Plattformqualität absolut überzeugt. In diesem Beitrag möchte ich dir zeigen, warum ActivTrades für mich die erste Wahl ist – und wie du mich unterstützen kannst, wenn dir meine Artikel gefallen und helfen.

✅ Warum ActivTrades?

1. Regulierung und Sicherheit

ActivTrades ist ein seit vielen Jahren etablierter Broker mit Sitz in London und wird unter anderem von der britischen Financial Conduct Authority (FCA) reguliert. Die Einlagensicherung geht dabei über das gesetzliche Maß hinaus – Kundengelder sind bis zu 1.000.000 GBP versichert (je nach Standort), was besonders für sicherheitsbewusste Trader ein großes Plus ist.

2. Enge Spreads und faire Gebühren

ActivTrades bietet äußerst kompetitive Spreads, was besonders im kurzfristigen CFD-Trading entscheidend ist. Bei Hauptwährungspaaren (wie EUR/USD) und großen Indizes (wie dem DAX oder S&P 500) sind die Spreads oft besonders eng, was den Einstieg und Ausstieg deutlich kostengünstiger macht.

3. Schnelle und stabile Orderausführung

Die Orders werden blitzschnell und zuverlässig ausgeführt – ein Muss für alle, die Intraday oder mit hohen Volumina handeln. Auch zu hektischen Marktphasen bleibt die Plattform stabil und zuverlässig.

4. Umfangreiche Handelsplattformen

Neben dem bekannten MetaTrader 4 und MetaTrader 5 bietet ActivTrades auch eine eigene Plattform namens ActivTrader an. Diese ist intuitiv, schnell und für Trader jeden Erfahrungslevels gut geeignet. Du bekommst professionelle Charting-Tools, Analysefunktionen und nützliche Features wie ein integriertes Risikomanagement.

5. Guter Kundensupport auf Deutsch

Der deutschsprachige Support ist sehr kompetent und schnell erreichbar – per Chat, Mail oder Telefon. Das ist nicht bei allen internationalen Brokern selbstverständlich.

6. Breites Angebot an CFDs

Egal ob du auf Währungen, Indizes, Aktien, Rohstoffe oder Kryptowährungen spekulierst – bei ActivTrades findest du eine breite Auswahl an CFD-Produkten.


💡 Du willst starten und mich dabei unterstützen?

Wenn du ein Konto bei ActivTrades eröffnen willst, kannst du gerne meinen persönlichen Empfehlungslink verwenden. So erhältst du keine Nachteile, aber ich bekomme eine kleine Provision vom Broker, wenn du aktiv handelst. Das hilft mir, weiterhin Inhalte wie diesen bereitzustellen und meine Arbeit als Trader und Blogger fortzusetzen.

👉 Hier geht’s zu ActivTrades über meinen Empfehlungslink 


Fazit

ActivTrades kombiniert Sicherheit, faire Konditionen und moderne Handelsplattformen mit einem starken Kundenservice. Für mich ist das Gesamtpaket stimmig – gerade für aktive CFD-Trader, die auf Stabilität und niedrige Kosten setzen.

Wenn du Fragen hast oder Erfahrungen mit ActivTrades teilen willst, schreib mir gerne.

Warum die Bayer-Aktie derzeit so stark fällt: Eine Analyse der Ursachen

In den letzten Wochen hat die Bayer-Aktie eine dramatische Talfahrt erlebt, die zu einem Kurssturz auf unter 20 Euro geführt hat – ein Wert, den das Unternehmen seit über 20 Jahren nicht mehr erreicht hatte. Bayer, einst als stabiler Gigant in der Chemie- und Pharmabranche bekannt, sieht sich heute mit einer Vielzahl von Problemen konfrontiert, die nicht nur den Kurs belasten, sondern auch die langfristige Perspektive des Unternehmens infrage stellen. In diesem Blogbeitrag werfen wir einen Blick auf die Ursachen dieses dramatischen Absturzes und die Faktoren, die zu dem jüngsten Kursrückgang geführt haben.

1. Rechtsstreitigkeiten und Glyphosat-Problematik

Ein zentraler Faktor für den dramatischen Kursrückgang der Bayer-Aktie sind weiterhin die rechtlichen Herausforderungen rund um Glyphosat. Seit der Übernahme von Monsanto im Jahr 2018 muss Bayer mit einer Vielzahl von Klagen kämpfen, in denen das Unkrautvernichtungsmittel Roundup auf seine mutmaßlich krebserregende Wirkung hin untersucht wird. Auch wenn Bayer immer wieder betont, dass Glyphosat sicher sei, und große Studien keine eindeutigen Beweise für eine Krebserregung erbracht haben, hat das Unternehmen in den USA bereits mehrere milliardenschwere Vergleiche und Entschädigungen gezahlt.

Die andauernden Rechtsstreitigkeiten um Glyphosat belasten nicht nur das Image des Unternehmens, sondern auch seine finanziellen Ressourcen. Auch neue Klagen, die weiterhin gegen Bayer erhoben werden, sorgen für Unsicherheit bei den Investoren. Das Unternehmen hat mittlerweile mehr als 15 Milliarden Dollar für den Rechtsstreit zurückgestellt, und die Unsicherheit, wie sich der Fall entwickeln wird, trägt zur Volatilität der Aktie bei.

2. Schuldenproblematik – Ein wachsendes Risiko

Ein weiterer gravierender Faktor, der die Bayer-Aktie belastet, ist das zunehmende Schuldenproblem des Unternehmens. Nach der Übernahme von Monsanto hat Bayer seine Verschuldung erheblich erhöht, was zu einer schwerwiegenden finanziellen Belastung führt. Die hohen Verbindlichkeiten setzen Bayer unter Druck, da das Unternehmen in den kommenden Jahren hohe Summen an Zinsen und Tilgungen leisten muss, während gleichzeitig die Einnahmen durch rechtliche Streitigkeiten und eine schwächelnde Geschäftsentwicklung stagnieren.

Aktuell beläuft sich die Nettoverschuldung von Bayer auf rund 40 Milliarden Euro, was angesichts der stagnierenden Gewinne und der Unsicherheit über die künftige Entwicklung der rechtlichen Auseinandersetzungen problematisch ist. Investoren sehen sich zunehmend besorgt über die Fähigkeit des Unternehmens, diese Schulden zu managen und gleichzeitig die erforderlichen Investitionen in Wachstum und Innovation zu tätigen. Die Sorge, dass Bayer möglicherweise auf Kapitalmärkte angewiesen sein könnte, um seine Schulden zu refinanzieren, hat das Vertrauen in die Aktie zusätzlich erschüttert und den Kurs weiter unter Druck gesetzt.

3. Probleme im Pharmasegment und Patente

Neben den rechtlichen und finanziellen Herausforderungen hat Bayer auch Schwierigkeiten im eigenen Pharmasegment. Trotz des weltweiten Erfolgs von Medikamenten wie Xarelto (ein Blutverdünner) und Eylea (ein Medikament zur Behandlung von Augenkrankheiten) ist das Unternehmen mit zunehmenden Problemen konfrontiert. Der Markt für einige dieser Produkte wird zunehmend durch generische Wettbewerber bedroht, da die Patente auslaufen oder bereits abgelaufen sind.

Das bedeutet, dass Bayer in den kommenden Jahren mit einem erheblichen Umsatzrückgang in diesem Bereich rechnen muss. Insbesondere die Pharma-Abteilung steht vor der Herausforderung, neue Blockbuster-Produkte zu entwickeln, die die Einnahmeverluste durch ablaufende Patente kompensieren können. Bisher hat das Unternehmen jedoch Schwierigkeiten, neue Innovationen zu lancieren, die den Markt in ähnlicher Weise beeinflussen könnten.

4. Steigende Produktionskosten und Inflation

Die gestiegenen Produktionskosten und die weltweiten wirtschaftlichen Unsicherheiten setzen Bayer zusätzlich zu. Die anhaltende Inflation, insbesondere bei Rohstoffen und Energie, hat in vielen Bereichen des Unternehmens die Betriebskosten in die Höhe getrieben. Besonders die Agrarsparte von Bayer, die auf die Produktion von Pflanzenschutzmitteln angewiesen ist, leidet unter den steigenden Rohstoffkosten und den Störungen in den globalen Lieferketten.

Ein weiteres Problem ist, dass Bayer im Vergleich zu Wettbewerbern wie BASF oder Syngenta weniger in die Entwicklung nachhaltiger Produkte und Lösungen investiert hat, die angesichts der wachsenden Umweltschutzbestimmungen und des steigenden Drucks von Verbrauchern und Regulierungsbehörden immer wichtiger werden. Das Unternehmen ist stark auf traditionelle Agrarchemikalien angewiesen, was angesichts der globalen Trends zu einem Wettbewerbsnachteil geworden ist.

5. Der jüngste Kurssturz: Ein 20-Jahrestief

In den vergangenen Tagen hat die Bayer-Aktie die psychologisch wichtige Marke von 20 Euro unterschritten und damit das tiefste Niveau in den letzten 20 Jahren erreicht. Dieser dramatische Kursrückgang ist das Resultat eines Zusammenspiels aus den oben genannten Faktoren: die ungelösten Rechtsstreitigkeiten, die finanziellen Belastungen durch die hohe Verschuldung, schwächelnde Geschäftszahlen im Pharmabereich und die wachsenden Sorgen über die Zukunftsfähigkeit des Unternehmens.

Für Investoren ist dies ein klares Signal für die aktuelle Unsicherheit bei Bayer. Ein solcher Rückgang auf ein 20-Jahrestief zeigt, dass der Markt zunehmend Zweifel an der Fähigkeit des Unternehmens hat, sich von den aktuellen Herausforderungen zu erholen. Die Anleger scheinen von der aktuellen Situation überfordert und unsicher, ob und wie Bayer in der Lage ist, wieder auf einen stabilen Wachstumskurs zurückzukehren.

6. Weltwirtschaftliche Unsicherheiten und geopolitische Spannungen

Zusätzlich zu den unternehmensspezifischen Problemen gibt es auch globale wirtschaftliche und geopolitische Unsicherheiten, die die Aktie belasten. Die Auswirkungen des Krieges in der Ukraine, steigende Energiekosten und ein insgesamt schwächelndes Wirtschaftswachstum haben die Märkte stark verunsichert. Bayer als global agierendes Unternehmen ist besonders anfällig für diese externen Einflüsse, die zusätzlich zu den hausgemachten Problemen das Unternehmen belasten.

Fazit: Eine schwierige Phase für Bayer

Der dramatische Kurssturz der Bayer-Aktie auf unter 20 Euro ist das Ergebnis einer Vielzahl von Herausforderungen, mit denen das Unternehmen derzeit konfrontiert ist. Die rechtlichen Auseinandersetzungen rund um Glyphosat, das Schuldenproblem, schwächelnde Pharmasegmente und steigende Produktionskosten setzen das Unternehmen zunehmend unter Druck. Hinzu kommen die geopolitischen Unsicherheiten und die generellen wirtschaftlichen Bedingungen, die das gesamte Marktumfeld negativ beeinflussen.

Für Investoren bleibt die Situation angespannt, da unklar ist, wie schnell Bayer die bestehenden Probleme lösen kann und ob das Unternehmen in der Lage ist, zu einem stabilen Wachstum zurückzufinden. Die Aussicht auf eine schnelle Erholung ist daher momentan eher fraglich. Anleger müssen sich darauf einstellen, dass Bayer in den kommenden Monaten weiterhin ein hohes Maß an Unsicherheit und Risiko mit sich bringen könnte.

Verlustverrechnung auf Termingeschäften aufgehoben – Ein großer Schritt für Trader?

Datum des Bekanntwerdens: 15. Oktober 2024

In einer überraschenden und für viele Trader höchst erfreulichen Wendung hat die deutsche Regierung offenbar beschlossen, die umstrittene Verlustverrechnung auf Termingeschäfte aufzuheben. Was zunächst als Gerücht die Runde machte, wurde am 15. Oktober 2024 offiziell bekanntgegeben. Die Regelung, die seit 2021 für erhebliche Kritik in der Trader-Gemeinschaft sorgte, soll nicht nur aufgehoben werden, sondern scheinbar sogar rückwirkend gelten. Dieser Schritt könnte weitreichende finanzielle Auswirkungen auf diejenigen haben, die in den vergangenen Jahren Verluste aus Termingeschäften erlitten haben.

Rückblick: Was war die Verlustverrechnungsbeschränkung?

Seit Anfang 2021 galt in Deutschland eine strenge Regelung zur Verlustverrechnung bei Termingeschäften. Trader konnten Verluste aus solchen Geschäften nur noch bis zu einer Grenze von 20.000 Euro pro Jahr mit Gewinnen verrechnen. Das bedeutete, dass viele Privatanleger, die stark schwankende Derivate wie Futures und Optionen handelten, ihre Verluste steuerlich nicht voll geltend machen konnten, wenn diese die festgelegte Grenze überschritten.

Die Regelung traf vor allem kleinere und mittlere Anleger hart, während institutionelle Investoren oft über Strukturen verfügten, um diese Verluste auf andere Weise auszugleichen. In der Trader-Community entstand daher großer Unmut, und es wurden zahlreiche Forderungen laut, die Regelung anzupassen oder vollständig zu streichen.

Die überraschende Wende

Nun scheint das lange Warten für viele Trader ein Ende zu haben. Am 15. Oktober 2024 wurde bekannt, dass die Regierung die Verlustverrechnungsbeschränkung auf Termingeschäfte gänzlich aufheben will – und zwar nicht nur für die Zukunft, sondern rückwirkend. Diese Entscheidung könnte es ermöglichen, dass Anleger rückwirkend für die Jahre 2021 bis 2023 ihre Verluste vollständig mit ihren Gewinnen verrechnen können.

Die Details zu dieser Regelung sind zwar noch nicht vollständig klar, doch die Tatsache, dass die Regierung einen derart bedeutenden Schritt macht, lässt viele aufatmen. Die Finanzbehörden arbeiten derzeit an einer genauen Ausgestaltung, wie die rückwirkende Verrechnung umgesetzt werden soll.

Mögliche Auswirkungen auf die Trader

Für viele Trader könnte diese Regelung erhebliche Steuererstattungen bedeuten. Wer in den vergangenen Jahren hohe Verluste bei Termingeschäften erlitten hat, kann diese nun möglicherweise vollständig geltend machen und so seine Steuerlast senken. Insbesondere für Daytrader und spekulative Anleger, die stark auf kurzfristige Marktbewegungen setzen, ist dies eine bedeutende Erleichterung.

Fazit

Die Aufhebung der Verlustverrechnungsbeschränkung auf Termingeschäfte ist eine unerwartete, aber für viele Trader höchst willkommene Entscheidung. Sie könnte die Trading-Landschaft in Deutschland nachhaltig verändern und für mehr finanzielle Sicherheit bei der Spekulation mit hochriskanten Finanzprodukten sorgen. Jetzt bleibt abzuwarten, wie die konkrete Umsetzung erfolgt und welche steuerlichen Vorteile die betroffenen Trader in den kommenden Monaten geltend machen können.

Trader, die von dieser Änderung profitieren könnten, sollten ihre Steuerberater frühzeitig konsultieren, um sicherzustellen, dass sie die neuen Möglichkeiten optimal nutzen können.

Mit Stockpicking den Markt schlagen

Sehr einfache Strategien können helfen den Aktienmarkt nachhaltig zu schlagen. Vor allem im Bereich klein- und mittel kapitalisierter Aktien sind Überrenditen relativ einfach möglich. Wie schnell man solche Überrenditen erzielen kann zeigt unser AktienReport von August. Dieser war und ist für alle kostenlos erhältlich: https://bayerngold.com/aktienreport/

Dort wurden 10 aussichtsreiche Aktien genannt, welche sich bis heute wie folgt entwickelt haben:

In der Liste findet sich nur ein Verlierer in Höhe von -0,78 Prozent. Beim Rest handelt es sich um Gewinnen, wovon der größte 33,95 Prozent vorweisen kann. Eine solche Betrachtung macht aber erst mit einem Vergleich Sinn. So konnten unsere Werte den S&P 500 deutlich outperformen.

Wer von unserem Wissen profitieren will, kann sich unseren AktienReport in Ruhe an sehen und seine eigenen Gedanken zu den Werten machen. Wer lernen möchte wie man solche Werte und Sektoren selbst findet, der kann unsere Seminare besuchen: https://bayerngold.com/seminar/

Wir sind demnächst aber auch wieder bei der VTAD aktiv und stellen dort einige unserer Strategien zur Aktienauswahl kostenlos vor: https://bayerngold.com/aktuelles-termine/

Margin auf Gold wird erhöht

Gold macht beinahe von Woche zu Woche ein neues Kurshoch. Nun passiert dies, was ich seit Jahren immer wieder erkläre – wir stecken im Superzyklus für Rohstoffe und Gold wird noch weitere Hochs machen. Doch immer wenn dies passiert, dann schreitet die CME-Group ein und erhöht die Margin auf Gold. Dadurch wird der Handel mit Gold teurer. In der Vergangenheit war es so, dass dies zu Korrekturen im Kurs führte. In den vergangenen Monaten hatte dieser Effekt aber eine nur kurze Zeitspanne und danach ging es wieder weiter nach oben. Ich vermute, dass dies auch bei der aktuellen Erhöhung der Fall sein wird. Kurzfristig werden einige Liquidationen statt finden, da die Kosten für den Handel für einige Händler zu teuer werden.

Die Margin wird dabei von 11.000 auf 11.550 Dollar pro Kontrakt, für die kurzfristige Haltedauer, erhöht. Bei einer Haltedauer >1 Tag steigt die Margin von 10.000 auf 10.500 Dollar. Die Erhöhung entspricht in etwa 5%.

Bei Silber kommt es zu einem gegenläufigen Vorgehen, hier wird die Margin gesenkt. Und zwar von 11.500 auf 10.500, bei beiden Haltefristen, was ca. 9% entspricht.

Auch sollte man nochmals darauf hinweisen, dass Gold bereits in vielen Währungen neue Allzeithochs gemacht hat. So z.B. im Japanischen Yen, der Türkischen Lira und vielen weiteren.

Dieses Finanzsystem geht dem Ende zu, die Zeit tickt. Es bleibt nur die Frage – Wann ist es endgültig so weit?

US-Wirtschaft kühlt deutlich ab

In dieser Woche ging es turbulent an den Aktienmärkten zu. Der S&P 500 verlor seit dem Hoch 6%, die Nasdaq gar 11% und der Dax ebenfalls 6%. Viele sprechen bereits von einem Crash, doch die nackten Zahlen deuten bislang lediglich auf eine Korrektur hin, welche längst überfällig war. Einige Techwerte kamen hierbei aber besonders unter die Räder, diese stiegen zuvor aber auch am deutlichsten an. So:

AMD -40%
DELL -45%
INTEL -45%
NVIDIA -28%
BROADCOM -25%
MICROSOFT -15%
META -18%
GOOGLE -15%
AMAZON -20%
TESLA -25%
NETFLIX -13%
APPLE -10%

Die KI-Werte traf es besonders, wie man an der oben stehenden Liste erkennen kann. Doch warum kommt es gerade jetzt zur Korrektur? Streng genommen fallen die aufgeführten Werte schon länger, doch an den vergangenen zwei Tagen traf es diese besonders hart. Die neusten Wirtschaftsdaten aus den USA beschleunigten diesen Trend, denn diese fielen schlechter aus als erwartet. Dabei stieg die Arbeitslosigkeit überraschend stark und die geschaffenen Arbeitsstellen waren niedriger als gedacht. Die Fed dürfte die Abkühlung vernommen haben, weshalb die Marktteilnehmer mit der längst erhofften Zinssenkung ab August rechnen. Diese dürfte aber nicht so positiv wirken wie gedacht, da eine Zinssenkung häufig mit einer Korrektur der Wirtschaft einher geht, was wiederum Druck auf den Aktienmarkt ausüben sollte. Sinnbildlich steht Intel für die Abschwächung der Wirtschaft. Das Unternehmen will 18.000 Stellen streichen, da die Verluste dem Unternehmen über den Kopf wachsen. Die Konkurrenz war in den vergangenen Monaten und Jahren einfach besser und effizienter. Intel steht sinnbildlich dafür, dass auch Branchenführer durch falsche Entscheidungen ins Straucheln geraten können. So wie Deutschland in Europa. Wir galten als Lokomotive dieses Kontinents, nun sind wir Schlusslicht beim Wirtschaftswachstum und „überraschend“ erneut ins negative Wachstum (-0,1) abgerutscht. Schon makaber, dass Deutschland gerade Intel mit Subventionen ins Land lockte.

Doch es gibt auch Lichtblicke an der Börse, denn hier fallen nie alle Werte gleichzeitig. Einige Sektoren oder Branchen profitieren gerade vom aktuellen Umfeld – z.B. Basiskonsum und Healthcare. Zum Vergleich:

Procter & Gable -Allzeithoch
Nestle – vergangene Woche 6% gestiegen
usw.

Das Positive zu Letzt – an der Börse gibt es immer Chancen die wir nutzen können. Außerdem können wir nicht nur auf steigende, sondern auch auf fallende Kurse spekulieren. Je mehr Vola Märkte aufweisen, desto schneller können wir Gewinne generieren. Also freuen wir uns über die kommenden Wochen, denn die Vola sollte hoch bleiben und wir haben die Chance qualitativ hochwertige Aktie 40% günstiger einzusammeln!

Nähere Infos in meinem neusten Video: https://www.youtube.com/watch?v=llu_0rgGHlM